Gewebemedizin: DGFG veröffentlicht Jahresbericht 2017

Die Transplantationsmedizin ist auch heute, elf Jahre nach Inkrafttreten des Gewebegesetzes, immer noch stark von der Gewebespende abhängig. Augenhornhaut- oder Herzklappentransplantationen schenken jedes Jahr tausenden Patienten Hoffnung auf ein Leben ohne Einschränkungen. Für diese Therapieoptionen bedarf es einen uneigennützigen Akt der Hilfe: die Gewebespende. Mehr als 32.000 Meldungen potentieller Gewebespender gingen im letzten Jahr bei der gemeinnützigen Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) ein. Fast 7.000 Gespräche wurden mit Angehörigen geführt. 2.523-mal lag eine Zustimmung zur Gewebespende vor und die DGFG konnte 2.340 Gewebeentnahmen realisieren. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)