Bluter und ihre Behandlung – Gefahrensignale an Immunantwort gegen Faktor-VIII beteiligt

Bei Patienten mit Bluterkrankheit (Hämophilie A) wird der fehlende Blutgerinnungsfaktor VIII intravenös gegeben und so ersetzt. Ein Teil der Patienten entwickelt jedoch Antikörper (Inhibitoren) gegen Faktor VIII, was im schlimmsten Fall zu unkontrollierbaren Blutungen führen kann. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) haben jetzt nachgewiesen, dass es nur in Gegenwart von sogenannten Gefahrensignalen zu den unerwünschten Immunreaktionen kommt. Vor allem Gedächtnis-T-Zellen werden in der Folge über ein Antigen-Prozessierungsverfahren aktiviert. Über die Ergebnisse berichtet Thromb. Haemost. in seiner Online-Ausgabe vom 19. März 2018. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)