Neuer IPBES-Bericht: Landdegradierung könnte bis 2050 50-700 Mio. Menschen zur Migration zwingen

Die durch menschliche Aktivitäten verursachte Verschlechterung der Ökosysteme, u.a. des Bodens, untergräbt das Wohlergehen von zwei Fünfteln der Menschheit, treibt das Artensterben voran und verstärkt den Klimawandel. Das stellt der Bericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES zu Landdegradierung und -wiederherstellung fest, der am Samstag von den Mitgliedsstaaten angenommen wurde. Laut der weltweit ersten umfassenden evidenzbasierten Bewertung der Landdegradierung trägt diese auch wesentlich zu unfreiwilliger Migration und verstärkten Konflikten bei. Warum der Bericht auch uns in Deutschland interessieren sollte, erzählt die Mitautorin Prof. Aletta Bonn im NeFo-Interview. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)