Die letzten Meldungen

Those who had COVID-19 may only need one vaccine dose, study suggests

Those recovered from COVID-19 had a robust antibody response after the first mRNA vaccine dose, but little immune benefit after the second dose, according to new research. The findings suggest only a single vaccine dose may be needed to produce a sufficient antibody response. Those who did not have COVID-19 did not have a full immune response until after receiving their second vaccine, reinforcing the importance of the two recommended doses.

Quelle: Sciencedaily

Preprint zu Covid, Impfungen und Hirnthrombosen: Riskante Rechenspiele

Eine Untersuchung der Universität Oxford erweckt den Eindruck, das Risiko gefährlicher Thrombosen werde durch die RNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech ähnlich erhöht wie durch AstraZeneca. Warum diese Aussage nicht haltbar ist.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Coronavirus: Warum es nicht reicht, die Inzidenz stabil zu halten

Impfen bremst die Pandemie: Die Gruppe derjenigen, die sich anstecken können, wird kleiner. Gleich bleibende Inzidenzen bedeuten dann aber, dass sich das Virus unter den Ungeimpften stärker ausbreitet als zuvor.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

While species come and go, their ecosystems persist over millions of years

Mammal communities underwent long periods of so-called functional stability despite the waxing and waning of their constituent species over tens of millions of years, even persisting through several environmental crises. This is the main conclusion of a new study published in the renowned journal Science by an interdisciplinary team from Spain and Germany.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ökosysteme über Jahrmillionen stabil trotz Artensterben

Ökologische Gemeinschaften von Säugetieren blieben über Jahrmillionen hinweg in ihren Wechselbeziehungen stabil, obwohl die einzelnen Arten ausstarben und durch neue ersetzt wurden. Diese Stabilität konnte auch durch mehrere Umweltkrisen nicht beeinträchtigt werden. Wissensbasierte Maßnahmen zum Schutz von kompletten Ökosystemen sind langfristig für die Gesellschaft erfolgreicher als eine Fokussierung auf einzelne Arten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie, die von einem interdisziplinären Team aus Forscher:innen aus dem Museum für Naturkunde Berlin / Deutschland und Spanien im Wissenschaftsjournal Science veröffentlicht wurde.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten gibt Einblicke in unsere Vergangenheit

Forschern vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ist es erstmalig gelungen, chromosomale DNA von Neandertalern aus Höhlensedimenten zu isolieren und zu analysieren. Benjamin Vernot und Kollegen haben Zellkern-DNA von Neandertalern aus Höhlenablagerungen in Nordspanien und Südsibirien untersucht und konnten feststellen, dass dort vor etwa 100.000 Jahren eine Population durch eine andere ersetzt wurde. Die Untersuchung chromosomaler DNA aus Sedimenten kann Forschern auch an anderen Fundstätten neue Einblicke in die menschliche Vergangenheit geben, ohne dass sie auf den Fund fossiler Knochen und Zähne angewiesen sind.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Worm infestation in intestine has a remote effect on viral defenses

New study by the Universities of Cape Town and Bonn shows that Helminths impair the immune response in the female genital tract.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wurmbefall im Darm hat Fernwirkung auf Virenabwehr

Eine neue Studie der Universitäten Kapstadt und Bonn zeigt, dass Parasiten die Immunantwort in der Vagina beeinträchtigen können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Innovative technique developed to destroy cancerous kidney cells

An innovative new technique that encourages cancer cells in the kidneys to self-destruct could revolutionize the treatment of the disease.

Quelle: Sciencedaily

Corona: Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler zur aktuellen Coronalage

Die Infektionszahlen steigen weiter, die Intensivmediziner schlagen Alarm und fordern schnelleres Handeln. Über die aktuelle Situation informieren Gesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Corona-News am Donnerstag: Deutschlands Intensivmediziner fordern schnelles Handeln der Politik

Die Intensivmediziner in Deutschland warnen vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Indien meldet mehr als 200.000 Neuinfektionen. Und: Die Lufthansa will ihre Mitarbeiter selbst impfen. Der Überblick.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

IPK lädt Schülerinnen und Schüler zum Online-Talk „Crops4Future“ ein

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) suchen den direkten Austausch mit Schülerinnen und Schülern – das ist das Anliegen des Projekts „Crops4Future“. Per Online-Talk soll über die Produktion von Lebensmitteln, pflanzlichen Rohstoffen und aktuelle wie auch künftige Fragen rund um die Pflanzenforschung diskutiert werden. Es geht darum, wie wir ohne Erdöl und Kohle die Wirtschaft grüner machen – und die Landwirtschaft noch produktiver und gleichzeitig umweltschonender. Das Zauberwort heißt Bioökonomie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zelluläre Immuntherapien effizienter und sicherer produzieren

Immunzellen, die außerhalb des Körpers mit therapeutisch wichtigen Genen ausgestattet werden, gelten als vielversprechender neuer Behandlungsansatz in der Onkologie. Doch die bisherigen auf Viren basierenden Herstellungsverfahren sind teuer und zeitaufwändig. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben eine neuartige, nicht auf Viren basierende Genfähre entwickelt, um therapeutische Gene in Immunzellen einzuschleusen. Mit dieser Genfähre ausgestattete therapeutische T-Zellen konnten am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg Krebs effizienter bekämpfen als mit der herkömmlichen Methode hergestellte Zelltherapien.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ein magnetischer Blick durch die Schädeldecke – Schnelle Gehirnsignale erstmals nichtinvasiv gemessen

Gemeinsame Pressemitteilung der Charité und der PTB

Das Gehirn verarbeitet Informationen über langsame und schnelle Hirnströme. Um Letztere zu untersuchen, mussten bisher allerdings Elektroden in das Gehirn eingeführt werden. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut Berlin, haben diese schnellen Hirnsignale jetzt erstmals von außen sichtbar gemacht – und eine erstaunliche Variabilität festgestellt. Wie das Team in der Fachzeitschrift PNAS* berichtet, verwendete es dazu einen besonders empfindlichen Magnet-Enzephalographen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Indikator zur Voraussage von Stressresilienz

Forschende der Universität Zürich konnten mit einem realen Stressreiz aufzeigen, dass die erhöhte Aktivität eines bestimmten Hirnareals die Entstehung von Angst- und Depressionsstörungen begünstigt. Ihre Studie ist somit die erste, die ein objektives, neurobiologisches Mass beschreibt, das die Stressresilienz bei Menschen voraussagen kann.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

UZH Researchers Find New Measure to Predict Stress Resilience

Researchers at the University of Zurich show that increased sensitivity in a specific region of the brain contributes to the development of anxiety and depression in response to real-life stress. Their study establishes an objective neurobiological measure for stress resilience in humans.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine epische Schlacht um verlorene Leben

In einem Zimmer auf der Intensivstation eines Berliner Krankenhauses wird ein Patient mit einem schweren Covid-19 Krankheitsverlauf behandelt.

John Ioannidis galt als Ikone für Qualitätsforschung. In der Pandemie gibt er den Verharmloser und provoziert mit Machtspielen. Für die querdenkenden Populisten reicht das zur Gallionsfigur.

Quelle: FAZ.NET

Corona-Pandemie: Höhere UV-Strahlung, weniger Virusausbreitung

Der Sommer bringt Entspannung in der Pandemie, hoffen viele und denken dabei neben Impfungen auch an einen Schönwetter-Effekt. Zu Recht? Fachleute haben berechnet, wie sehr stärkeres Sonnenlicht dabei hilft.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Reliably Measuring Whether Rivers or Lakes Run Out of Air

Wastewater carries large quantities of organic substances into the rivers and lakes, leading to heavy growth of bacteria and oxygen deficiency. Measurement methods have so far been incapable of measuring this organic pollution precisely. A new method co-developed by experts from the Helmholtz-Zentrum Hereon should provide a clear image of the water conditions in the future. The work has now been published in the scientific journal Science Advances.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zuverlässig messen, ob Flüssen und Seen die Luft ausgeht

Abwässer tragen große Mengen organischer Substanzen in Flüsse und Seen, die zu starkem Bakterienwachstum und Sauerstoffmangel führen. Bisherige Messverfahren können diese organische Belastung nicht genau bestimmen. Ein neues Verfahren, das von Experten des Helmholtz-Zentrums Hereon mitentwickelt wurde, soll künftig ein eindeutiges Bild vom Zustand der Gewässer liefern. Die Arbeit wurde jetzt im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Biologicals Development Center wird neues RegioWIN-Leuchtturmprojekt

Die Ministerinnen Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, MdL und Theresia Bauer, MdL sowie Minister Peter Hauk verkündeten bei der heutigen Prämierung der RegioWIN-Projekte die Förderung des Biologicals Development Centers mit dem NMI in Reutlingen und dem Werner Siemens Imaging Center (WSIC) der Universität und des Universitätsklinikums Tübingen als den verantwortlichen Projektträgern. Ziel der Partner ist es, biotechnologisch hergestellte Proteine, sogenannte Biologicals, in Kooperation mit akademischen Gruppen und Unternehmen zu konzipieren, herzustellen, zu funktionalisieren, zu testen und schnell in die Anwendung zu bringen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Diabetesforschung muss intensiviert werden und Werbeverbot für ungesunde Kinderlebensmittel gehört in Koalitionsvertrag

Der Runde Tisch des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur „Ernährung bei Diabetes Typ 2“ am 13. April endete leider ohne Ergebnisse. Eingeladen hatte Bundesministerin Julia Klöckner Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) sowie Vertreter der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und anderer Verbände. DDG und DZD bedauern in der Folge den offenen Ausgang und weisen darauf hin, wie wichtig es sei, beispielsweise die Bewerbung ungesunder Lebensmittel an Kinder nicht nur zaghaft zu regulieren, wie jüngst vom BMEL mit dem Zentralverband der Deutschen Wirtschaft (ZAW) vereinbart, sondern diese zu verbieten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Jetzt kommt es drauf an! Parkinson-Patient Frank Elstner fordert mehr finanzielle Mittel für therapeutische Forschung

WissenschaftlerInnen sehen eine echte Chance, die Entwicklung neuer, ursächlicher Therapien in den kommenden Jahren einen entscheidenden Schritt voranzubringen.

Zitternde Hände, steife Muskeln, verlangsamte Bewegungen – die Diagnose Parkinson kann jeden treffen. TV-Legende Frank Elstner, selbst an Parkinson erkrankt, engagiert sich für die Forschung und Aufklärung zur Parkinson-Erkrankung:

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Studie zum Mikrobiom: Die Geburt hat Auswirkungen auf die mikrobielle Gemeinschaft

Bei einem Kaiserschnitt wird das Immunsystem des Neugeborenen zunächst ausgebremst.

Wie ein Kind auf die Welt kommt, entscheidet maßgeblich darüber, mit welchem Mikrobiom es ins Leben startet. Das hat einen Einfluss auf das Immunsystem der Säuglinge.

Quelle: FAZ.NET

Corona-News am Mittwoch: Kassenärzte fordern mehr Impfstoff, Gesundheitsministerium weist Kritik zurück

Die niedergelassenen Ärzte kritisieren eine Benachteiligung gegenüber Impfzentren, das Bundesgesundheitsministerium widerspricht. Und: Karl Lauterbach geht davon aus, dass der Wirkstoff von J&J bald eingesetzt werden kann. Der Überblick.

Quelle: SPIEGEL ONLINE