Die letzten Meldungen

Machine learning tool refines personalized immunotherapy

Scientists have developed a new and more accurate method to identify the molecular signs of cancer likely to be presented to helper T cells, which stimulate and orchestrate the immune response to tumors and infectious agents.

Quelle: Sciencedaily

New method for quicker and simpler production of lipidated proteins

The new method is leading to a better understanding of natural protein modifications and improved protein therapeutics.

Quelle: Sciencedaily

DNA fracturing rewires gene control in cancer

A multi-institutional team has brought attention to genomic structural variation as a previously unappreciated mechanism involved in altering DNA methylation, a form of gene control, in human cancers.

Quelle: Sciencedaily

‚Back in time‘: Researchers unravel early makings of an exhausted T cell

Researchers explore the path to T-cell exhaustion and what triggers it is.

Quelle: Sciencedaily

Blasentang zeigt gekoppelte Reaktionen auf Umweltveränderungen

15.10.2019/Kiel. Mehr kurzzeitige Hitzewellen, langfristig Erwärmung und Versauerung, zunehmende Überdüngung und Sauerstoffarmut – marine Ökosysteme sind vielfältigen Veränderungen ausgesetzt. Ebenso vielfältig sind die Reaktionen der im Meer lebenden Organismen auf einzelne dieser Faktoren. Biologinnen und Biologen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel konnten jetzt erstmals bei einer Großalge nachweisen, dass ihre Antwort auf unterschiedliche Umweltveränderungen positiv und negativ gekoppelt sein können – was zu einer Beschleunigung oder Ausbremsung ihrer Anpassung führt. Die Studie ist jetzt in der internationalen Online-Fachzeitschrift Scientific Reports erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Welternährungstag am 16.10.2019: Virtuelle Erzeugergemeinschaften und Handelsplattformen – Transparenz für Verbraucher

Wie sieht sie aus, die Ernährung der Zukunft: Samen, Pillen, Algen, Insekten oder doch lieber Laborfleisch? Gefühlt monatlich wird ein neuer Trend durchs Dorf getrieben. Doch was ist es, nach dem die Verbraucher suchen und Landwirte kostendeckend herstellen können?

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Nachweis erbracht: Genmutation in Chloridkanal löst Hyperaldosteronismus aus

Hyperaldosteronismus ist eine Erkrankung der Nebennieren, die aufgrund einer Überproduktion des Hormons Aldosteron zu Bluthochdruck und oft auch zu Nierenschäden führt. Dass mehrere betroffene Patienten eine genetische Mutationen im ClC-2 Chloridkanal in sich tragen, wurde erst kürzlich aufgedeckt. Dass diese Mutationen tatsächlich auch Krankheitsauslöser sind und wie die veränderten Kanäle die Krankheit verursachen, das konnten jetzt Forscher von dem Berliner Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und dem Max-Delbrück-Centrum (MDC) erstmals anhand eines neuen In-vivo-Modells zeigen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Takeda Oncology Forschungspreis 2019 an Steffen Dietz

Bei einigen Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkrebs tragen die Tumorzellen eine Mutation, die das Krebswachstum beschleunigt. Zwar gibt es Wirkstoffe, die dies verhindern, doch häufig entwickeln die Krebszellen Resistenzen gegen diese Substanzen. Steffen Dietz vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat einen Weg gefunden, um das Fortschreiten der Erkrankung und auftretende Therapieresistenzen frühzeitig festzustellen. Dies kann helfen, die Behandlungsstrategie bei Betroffenen so schnell wie möglich zu wechseln. Für seine Ergebnisse erhielt der Biologe den Takeda Oncology Forschungspreis 2019.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Receptor complexes on the assembly line

Researchers decipher assembly of glutamate receptors and its importance for memory formation

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Rezeptorkomplexe am Fließband

Forscher entschlüsseln Zusammenbau von Glutamat-Rezeptoren und dessen Bedeutung für die Gedächtnisbildung

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Graduiertenkolleg 2010 RESPONSE geht in die zweite Förderphase

Die Erde wird immer wärmer. Lebensräume gehen durch intensive menschliche Nutzung verloren. Können Tier- und Pflanzenarten sowie Mikroorganismen sich schnell genug an die veränderten Umweltbedingungen anpassen? Was braucht es, damit neue Lebensräume erfolgreich besiedelt werden? Und wann gelangen die Arten an ihre Grenzen, so dass deren Überleben bedroht ist? Diese Fragen erforschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Universität Greifswald seit April 2015 im Graduiertenkolleg 2010 RESPONSE. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat nun weitere 5,3 Millionen Euro für die bis März 2024 laufende zweite Förderphase bewilligt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Studie zum Klimaschutz: Mehr Wald – weniger Fleisch

Wald schützt das Klima. So kann Aufforstung wesentlich dazu beitragen, die Erderwärmung gemäß dem Abkommen von Paris zu begrenzen. Welche Bedingungen dazu in Europa erfüllt sein müssen, haben Forscherinnen und Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) anhand von Simulationen untersucht. Wie die nun in der Zeitschrift Environmental Research Letters (DOI: 10.1088/1748-9326/ab3744) publizierte Studie zeigt, erfordert die ausreichende Vergrößerung der Waldflächen eine Umstellung der Lebensmittelsystems, besonders die Verminderung des Fleischkonsums.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bodentiere: 365 Tage unter Wasser // Transport von Bodenlebewesen über Fließgewässer nachgewiesen

Görlitz, 15.10.2019. Forschende des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz haben die Verbreitungswege von bodenlebenden Milben und Springschwänzen untersucht. Mit kombinierten Feld- und Labormethoden konnten sie nachweisen, dass sich die winzigen Bodenorganismen unter anderem über Fließgewässer zu neuen Lebensräumen transportieren lassen. Einige Arten überleben dabei bis zu 365 Tage unter Wasser. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „Movement Ecology“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

China macht ernst mit der sauberen Luft

Atemschutzmasken gehörten für viele Chinesen lange zum Alltag.

Peking macht ernst mit der Luftreinhaltepolitik: Wenn es stimmt, was Forscher berichten, hat die Belastung mit Schadstoffen schon massiv abgenommen – und schneller als geplant.

Quelle: FAZ.NET

Scientists help immune system find hidden cancer cells

Cancer cells are masters at avoiding detection, but a new system can make them stand out from the crowd and help the immune system spot and eliminate tumors that other forms of immunotherapies might miss.

Quelle: Sciencedaily

Schmerzen im Kopf: Behandlungsmöglichkeiten von Migräne

Die „Migraine Art Collection“: Hier malen Betroffene, um ihrem Schmerz Ausdruck zu verleihen.

Kaum ein Leiden schränkt das tägliche Leben so sehr ein wie Migräne. Auf der ganzen Welt gibt es eine Milliarde Patienten. Viele werden nicht adäquat therapiert – obwohl es Lösungen gibt.

Quelle: FAZ.NET

Shipment tracking for ‚fat parcels‘ in the body

Without fat, nothing works in the body: These substances serve as energy suppliers and important building blocks — including for the envelopes of living cells. Numerous diseases are related to disorders in the fat metabolism, such as obesity or cancer. Researchers are now demonstrating how the fat metabolism can be monitored down to the individual liver cell of a mouse with the greatest sensitivity.

Quelle: Sciencedaily

Neue potenziell therapeutische Targets für nicht-alkoholische Fettlebererkrankung entdeckt

Eine der wichtigsten Begleiterkrankungen bei Typ-2-Diabetes ist die nichtalkoholische Fettleber (NAFLD). Durch das weltweit verstärkte Aufkommen dieser Krankheit und den limitierten Behandlungsmöglichkeiten, ebnet NAFLD den Weg für weitere schwere Leberkrankheiten wie Leberzirrhose und Leberkarzinom. Eine Forschergruppe am Institut für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München hat ein neues potenziell therapeutisches Target für die Behandlung von NAFLD entdeckt: Rab24. Die Studie wurde in Nature Metabolism veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The shelf life of pyrite – New publication in Nature Geoscience

The last 2.6 million years are characterized by glacial cycles, a regular alternation of cold and warm periods. It is widely accepted that changes in the concentrations of carbon dioxide and other greenhouse gases in the atmosphere were largely responsible for these natural fluctuations of cold and warm periods. What exactly triggers the increase in carbon dioxide concentrations that causes the transition from a glacial stage to a warm stage is not fully understood. Together with colleagues, Dr. Martin Kölling from the MARUM has developed a new model in which the weathering of pyrite, a common mineral containing sulfur, plays a key role.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Katzengold und Kohlendioxid: Wie Pyrit das Klima beeinflusste – Neue Veröffentlichung in Nature Geoscience

Eiszeitzyklen prägten die letzten 2,6 Millionen Jahre der Erdgeschichte. Fest steht, dass Veränderungen der Konzentration von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre maßgeblich für diese natürlichen Wechsel von Kalt- und Warmzeiten verantwortlich waren. Wodurch jedoch der Kohlendioxidanstieg ausgelöst wurde, der die Übergänge von Kalt- zu Warmzeiten prägte, war bisher nicht zufriedenstellend verstanden. Dr. Martin Kölling vom MARUM hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen ein neues Modell entwickelt, in dem die Verwitterung von Pyrit, einem oft vorkommenden schwefelhaltigen Mineral, hierbei eine Schlüsselrolle zukommt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Many cooks don’t spoil the broth: Manifold symbionts prepare their host for any eventuality.

Deep-sea mussels, which rely on cooperative symbiotic bacteria for their food, harbor a surprisingly high diversity of these bacterial “cooks”: Up to 16 different bacterial strains live in the mussel’s gills, each with its own abilities and strengths. Thanks to this diversity of symbiotic bacterial partners, the mussel is prepared for all eventualities. The mussel bundles up an all-round carefree package, a German-Austrian research team around Rebecca Ansorge and Nicole Dubilier from the Max-Planck-Institute for Marine Microbiology in Bremen and Jillian Petersen from the University of Vienna now reports in Nature Microbiology.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Viele Köche verderben nicht den Brei: Hohe Symbiontenvielfalt wappnet den Wirt für alle Fälle.

Tiefseemuscheln, die sich mit Hilfe bakterieller Symbionten ernähren, beherbergen überraschend viele Untermieter: Bis zu 16 verschiedene Bakterienstämme wohnen in den Kiemen der Muschel, jeder mit eigenen Fähigkeiten und Stärken. Dank dieser Vielfalt an symbiotischen Partnerbakterien ist die Muschel für alle Eventualitäten gewappnet. Dabei schnürt sich die Muschel ein Rundum-Sorglos-Paket, berichtet nun in der Fachzeitschrift Nature Microbiology eine deutsch-österreichische ForscherInnengruppe um Rebecca Ansorge und Nicole Dubilier vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen und Jillian Petersen von der Universität Wien.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Fledermausgattung aus Westafrika

Der Bonner Zoologe Jan Decher und sein Team fingen 2008 während einer Umweltverträglichkeitsprüfung in einem Regenwald in Guinea Fledermäuse, die jetzt von einer Autorengruppe aus Bonn und Eswatini im Rahmen einer Revision als neue Gattung und Art Parahypsugo happoldorum beschrieben wurden. Die Art ist zu Ehren von David und Meredith Happold benannt, die beide wichtige Arbeiten über Fledermäuse Afrikas, sowie große Teile des 6-bändigen Standardwerkes „Die Säugetiere Afrikas“ (2013) verfasst haben.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DKOU 2019: Experten raten zur sorgfältigen Abklärung bei Schulterschmerz

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 22. bis 25. Oktober 2019 in Berlin, Messegelände Süd

Unfall, Sport, Alter, Diabetes – Die Ursachen für Schulterschmerz sind vielfältig
Etwa 70 Prozent aller Menschen leiden mindestens einmal im Leben an Schulterschmerzen – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Beruf. Die Ursachen sind divers und umfassen etwa Unfälle, Sportverletzungen oder altersbedingte Abnutzung. Was viele nicht wissen: Auch Erkrankungen der inneren Organe, Diabetes oder Funktionsstörungen der Schilddrüse können Schulterschmerzen auslösen. Entsprechend individuell muss der behandelnde Orthopäde und Unfallchirurg bei seiner Behandlung vorgehen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Website für ein gesünderes Studieren ist online

Unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Rehmer und Prof. Dr. Björn Eichmann ist eine Homepage für Studierende entstanden, die über die Möglichkeiten eines gesunden Studierens informiert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft