Die letzten Meldungen

Was wissen wir über die Ansteckung in Räumen?

Probanden eines Großversuchs der Universitätsmedizin Halle/Saale sitzen in der Arena Leipzig.

Das Ansteckungsrisiko nimmt zu, soviel ist klar. Aber warum eigentlich steckt man sich in der kalten Zeit eher an? Aerosolforscher haben mit Gerüchten aufgeräumt und die Fakten sortiert – und treten dabei auch der Weltgesundheitsorganisation auf die Füße.

Quelle: FAZ.NET

Corona: Was taugt Markus Söders Plan für eine Ampel?

R-Wert, Sieben-Tage-Inzidenz, Perkolationseffekt: Viele Menschen blicken in der Pandemie nicht mehr durch. Bayerns Ministerpräsident schlägt nun ein Dreistufenmodell vor.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Intelligente Software zum besseren Verständnis der Entwicklung von Pflanzengewebe

Unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben Forscherinnen und Forscher ein neuartiges computergestütztes Verfahren der Bildverarbeitung für die Pflanzenwissenschaften entwickelt. In bisher nicht gekannter Präzision ermöglicht es die detailgetreue 3D-Darstellung aller Zellen in verschiedensten pflanzlichen Organen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

‘Cool’ sampling sites more likely to show false trends in biodiversity change

Data collected by citizen science initiatives, museums and national parks is an important basis for research on biodiversity change. However, scientists from the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv), Leipzig University (UL) and Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) found that sampling sites are oftentimes not representative, which may lead to false conclusions about how biodiversity changes. Their research, published in Conservation Biology, calls for more objective site selection and better training for citizen scientists to prevent a site-selection bias.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Erhebungen an „coolen“ Standorten möglicherweise irreführend

Die Daten, die von Citizen-Science-Initiativen, Museen und Nationalparks gesammelt werden, sind eine wichtige Basis für die Erforschung des Biodiversitätswandels. Doch die gewählten Standorte sind oftmals nicht repräsentativ und können zu falschen Schlüssen über den Wandel der Biodiversität führen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Leipzig (UL) und der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg (MLU). In ihrer Studie, die im Fachmagazin Conservation Biology veröffentlicht wurde, fordern sie eine objektivere Auswahl von Standorten und bessere Schulungsangebote für Bürgerwissenschaftler.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Strong activation of anti-bacterial T cells linked to severe COVID-19

A type of anti-bacterial T cells, so-called MAIT cells, are strongly activated in people with moderate to severe COVID-19 disease, according to a new study.

Quelle: Sciencedaily

Coronavirus: Johns-Hopkins-Universität meldet eine Million Tote durch Covid-19

Zu Jahresbeginn schien es nur ein Krankheitsausbruch im fernen Wuhan zu sein – jetzt gibt es laut Johns-Hopkins-Universität weltweit eine Million Tote durch Covid-19. Die WHO warnt, dass die Zahl steigen könne.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Experten aus der Diabetologie und Endokrinologie fordern mehr Kapazitäten bei der Aus- und Weiterbildung

Für die am 3. Juli vom Bundestag beschlossene Nationale Diabetesstrategie müssen zunächst – über Jahrzehnte verloren gegangene – personelle Ressourcen wiederaufgebaut und innovative Lerninhalte im Medizinstudium neu geschaffen werden. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) die politischen Entscheidungsträger, die Aus- und Weiterbildungskapazitäten im Bereich Diabetologie und Endokrinologie auszubauen. Dies sei wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung der im Sommer beschlossenen politischen Ziele.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Minimalinvasiver Herzklappenersatz: Örtliche Betäubung genauso sicher wie Vollnarkose

Örtliche Betäubung oder Vollnarkose? Eine randomisierte Studie hat nun erstmals geklärt, dass bei TAVI (Transcatheter Aortic Valve Implantation) eine örtliche Betäubung genauso sicher ist wie eine Vollnarkose. Bislang waren sich die Ärzte in diesem Punkt nicht einig. Das minimalinvasive TAVI-Verfahren kommt zum Einsatz, wenn die Aortenklappe ersetzt werden muss.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zum Tag der älteren Menschen: Informationen der BZgA zu Alkoholkonsum

Bei älteren Menschen können schon geringere Mengen alkoholischer Getränke zu unerwünschten Wirkungen führen. Hinzu kommen mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten. Alkoholkonsum kann außerdem gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Osteoporose, Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfall, Gedächtnisverlust und Stimmungslabilität weiter verschlechtern. Anlässlich des Tages der älteren Menschen am 01. Oktober 2020 weist die BZgA auf ihr Informations-Angebot und ein neues Faltblatt zu den Auswirkungen des Alkoholkonsums bei älteren Menschen hin.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

A cancer shredder

Researchers at the universities of Würzburg and Frankfurt have developed a new compound for treating cancer. It destroys a protein that triggers its development.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ein Schredder für den Krebs

Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Frankfurt haben einen neuen Wirkstoff zur Behandlung von Krebs entwickelt. Die Substanz zerstört ein Protein, das die Krebsentwicklung in Gang setzt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Genetic testing cost effective for newly diagnosed GIST

Researchers reported that genetic testing is cost-effective and beneficial for newly diagnosed patients with metastatic gastrointestinal stromal tumors (GIST), a rare type of cancer.

Quelle: Sciencedaily

Cancer’s hidden vulnerabilities

To fight cancer more effectively, a researcher probes its inner workings for metabolic weaknesses.

Quelle: Sciencedaily

New analytical model detects mutations in breast cancer

Researchers have developed a computational model which is effective in detecting and identifying genetic mutations in breast tumors. The study, the largest of its kind in the world, includes results from over 3,200 patients with breast cancer.

Quelle: Sciencedaily

Opening an autophagy window as the apoptosis door starts to close

Researchers have successfully attached the cancer cell-targeting antibody Trastuzumab to a previously reported supermolecule that induces autophagic cell death. The antibody-drug conjugate (ADC) selectively targeted HER2-overexpressing cancer calls and reduced cell viability at lower concentrations than free supermolecule drug. It is hoped that the ADC will provide a targeted autophagic death route for treating apoptosis resistant cancer cells in vivo, and ultimately provide an alternate approach in the clinic.

Quelle: Sciencedaily

Heuschrecken navigieren mit doppeltem Kompass

Orientierungshilfe im Kopf: Wüstenheuschrecken tragen einen Kompass im Gehirn, der den gesamten Himmel in voller Rundumsicht repräsentiert. Die neuen Erkenntnisse ergeben sich aus Messungen der elektrischen Aktivität von Nervenzellen, über die Biologen der Universitäten Marburg und Würzburg im Wissenschaftsmagazin PNAS berichten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Klimawandel bedroht Brutvögel

Insektenfressende Vögel riskieren den Hungertot, wenn sie wegen der Erderwärmung früher anfangen zu brüten

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig trifft Magdeburger Neurowissenschaftler

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, hat heute im Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg (LIN) ihre aktuelle Medien-Kampagne „Familie.Freunde.Follower“ vorgestellt. Im Gespräch mit Entwicklungspsychologin Prof. Dr. Nicole Wetzel und Neurowissenschaftler Dr. Christian Merkel vom LIN informierte die Politikerin sich über aktuelle Forschungen zu Aufmerksamkeit, Motivation und Lernen im Zusammenhang mit Medienkonsum.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Infotainment-Premiere: „Wer im Treibhaus sitzt …“

Haus der Springmaus startet interaktives Theater-Programm zum Wissenschaftsjahr. Los geht es am 29. September um 20 Uhr. Eintritt frei!

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Sieben Schritte für ein herzgesundes Herz

Weltherztag: Herzstiftung empfiehlt gezielte schrittweise Lebensstiländerung für gesundes Herz und Gefäße – und ein seelisches Wohlbefinden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Entlang evolutionärer und genetischer Achsen: Was unser Gehirn formt –

Jedes Netzwerk hat seinen Platz im Gehirn. Bislang war jedoch unklar, warum ein Netzwerk sich dort befindet, wo es sich befindet. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) haben nun zwei Hauptachsen definiert, von „hinten“ nach „vorn“ und von „oben“ nach „unten“. Entlang derer sind die Hirnregionen genetisch organisiert und reichen von grundlegenden Fähigkeiten wie Handlung und Wahrnehmung bis hin zu Regionen, die abstraktes Denken unterstützen. Weiß man mehr über diese Achsen und ihre Herkunft, versteht man mehr über die Funktion und evolutionäre Vergangenheit der einzelnen Netzwerke.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Aktionstag Glücksspielsucht 2020 – Suchtgefahr in Coronazeiten

Zum bundesweiten Aktionstag Glücksspielsucht am 30. September 2020 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die mit Online-Glücksspielen verbundenen Suchtrisiken hin, die aufgrund der Coronavirus-Lage und die dadurch eingeschränkten sozialen Kontakte erhöht sein können. Eine persönliche und anonyme Telefonberatung zu Fragen zur Glücksspielsucht bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter der kostenfreien Rufnummer 0 800/1 37 27 00. Auf www.check-dein-spiel.de stellt die BZgA neben Informationen zu den Risiken von Glücksspielen einen Online-Selbsttest zur Überprüfung des eigenen Spielverhaltens und ein evaluiertes Online-Beratungsprogramm bereit.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Fühlst Du Dich gut behandelt?“ Studie: kürzere Wartezeiten und ernster nehmen von Ärzten gefordert

Therapiewissenschaftlerinnen der Hochschule Fresenius legen eine Studie zur Versorgungsqualität in Deutschland vor. Sie haben mehr als 1000 Personen befragt, was sie von Ärzten, Therapeuten und Heilpraktikern erwarten und wie zufrieden sie mit ihrer Versorgung tatsächlich sind. Die untersuchten Berufsgruppen schneiden in den Bewertungen sehr unterschiedlich ab. Von Ärzten fühlen sich Patientinnen und Patienten oft nicht ausreichend ernst genommen. Sehr zufrieden zeigten sich die Befragten hingegen mit der Behandlung durch Heilpraktiker. Zu lange Wartezeiten auf einen Behandlungstermin wurde allen attestiert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Impulse von tausenden Nervenzellen hochauflösend erfassen

ETH-Forschende entwickelten eine neue Generation von Mikroelektrodenchips zur Messung von Nervenimpulsen. Damit lässt sich untersuchen, wie tausende Nervenzellen miteinander wechselwirken.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft