Künstliche Intelligenz gegen den Fehlerteufel

Moderne technische Möglichkeiten erlauben es, einzelne Zellen zu sequenzieren und jeweils individuell herauszufinden, welche Gene gerade abgelesen werden. Diese Methoden sind sehr fein, dadurch aber auch sehr fehleranfällig: Geräte, Umwelt aber auch die Biologie selbst können für Ausfälle und Unterschiede zwischen den Messungen verantwortlich sein. Forscher des Helmholtz Zentrums München haben gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität München (TUM) und des englischen Wellcome Sanger Institute nun Algorithmen entwickelt, die diese Fehlerquellen berechen- und korrigierbar machen. Die Ergebnisse sind in ‚Nature Methods‘ und ‚Nature Communications‘ erschienen.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Evolution von Signalmolekülen schafft neue Ansätze für die Sepsis-Therapie

Kleine Infektionen können tödlich enden: Millionen Menschen sterben jedes Jahr an einer Sepsis, einer überschießenden Reaktion des Immunsystems. Ein neues Signalmolekül, entworfen von einem Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM), hat das Potential, als Basis neuer Sepsis-Therapien zu dienen.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Smarte Kleidung für den Alltag – Detaillierte Bewegungserfassung mit intelligenten Textilien

Tokio, Japan / Kaiserslautern – Xenoma, wearHEALTH, eine Forschungsgruppe der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK), und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) starten eine Kooperation, durch die „smarte“ Kleidung mit hochentwickelter Motion Capturing-Technologie kombiniert und so tragbare Sensorik unmittelbar für verschiedene Anwendungen in Sport, Gesundheit und Industrie verfügbar wird. Die Fusion von Xenomas e-Skin Smart Apparel mit der Softwaretechnologie von wearHEALTH und DFKI schafft eine der alltagstauglichsten Lösungen für Bewegungserfassung (Motion-Capturing), die bisher vorgestellt wurden. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Stressmanagement von Pflanzen

Pflanzen können nicht weglaufen, um widrigen Situationen zu entkommen. So bleibt ihnen nichts weiteres übrig, als ausgefeilte Anpassungsstrategien zu entwickeln. Aber wofür entscheidet sich eine Pflanze in einer Stresssituation – weiter wachsen oder verteidigen? Das möchte Dr. Maria Pimenta Lange von der Technischen Universität Braunschweig herausfinden. Unterstützt wird das Vorhaben von der VolkswagenStiftung, die mit dem „Experiment!“-Programm riskante Forschungsideen fördert. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Ausweitung des Energiepflanzenanbaus ist für Natur genauso schädlich wie der Klimawandel

Frankfurt am Main, den 07.12.2018. Eigentlich profitiert die Natur vom Klimaschutz, für den die Bioenergie lange als Heilsbringer galt. Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, wird aber davon ausgegangen, dass Bioenergie-Pflanzen großflächig angebaut werden müssen. Neuen Modellen zufolge werden dadurch insgesamt mehr Lebensräume von Wirbeltieren vernichtet als von einem abgeschwächten Klimawandel profitieren, berichten Forschende des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, der Technischen Universität München und der Durham University diese Woche im Fachblatt „PNAS“. Der vermeintliche Vorteil eines solchen Klimaschutzes käme daher den Arten nicht zugute. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Diabetes: In Dresden entsteht bundesweit einzigartiges Zentrum für Forschung, Lehre und Therapie

Mit dem offiziellen ersten Spatenstich hat am Montag (3. Dezember) der Bau des neuen Zentrums für Metabolisch-Immunologische Erkrankungen und Therapietechnologien Sachsen der Medizinischen Fakultät an der Technischen Universität Dresden und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus begonnen. In den kommenden Monaten entsteht an der Ecke Augsburger / Fiedlerstraße ein moderner Forschungsneubau, in dem Experten der Inneren Medizin, Endokrinologie, Immunologie, Chirurgie, Transplantationsmedizin, Zellbiologie und den Materialwissenschaften gemeinsam neue medizinische Ansätze entwickeln. Bund und Land unterstützen den Neubau, für den Investitionen über 35,5 Millionen Euro notwendig sind. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Die Viren-Detektive: Geheimnis des „Bachforellen-Sterbens“ gelüftet

Jeden Sommer gehen in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz massenhaft Bachforellen zugrunde. Einem interdisziplinären Team der Technischen Universität München (TUM) ist es jetzt gelungen, das mysteriöse Fischsterben aufzuklären: Das „Bachforellen-Sterben“ wird durch ein bisher unbekanntes Virus ausgelöst. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Bewegungszeugnis: Deutschland versetzungsgefährdet

Deutsche Kinder und Jugendliche bewegen sich deutlich weniger als Gleichaltrige in vielen anderen Staaten. Dies zeigt die weltweite Untersuchung der Active Healthy Kids Global Alliance, die heute rund 50 Staaten ein „Bewegungszeugnis“ ausgestellt hat. Der deutsche Teil wurde an der Technischen Universität München (TUM) koordiniert. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Laufen menschliche Interaktionen in sozialen Netzwerken so ab wie das Zusammenspiel von Proteinen?

Forscher des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden hat erstaunliche Parallelen gefunden – Eine der großen wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit ist es, die lebende Materie zu verstehen, unter anderem die Organisation des Lebens in Molekülen, Zellen und Geweben. Dr. Carlo Vittorio Cannistraci vom Biotechnologischen Zentrum (BIOTEC) der Technischen Universität Dresden erforscht, ob Gehirnzellen nach den gleichen Prinzipien zusammenwirken wie Moleküle innerhalb einer Zelle. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Wie der Darm mit dem Braunen Fett ‚spricht‘

Das seit langem bekannte Darmhormon Sekretin hat eine neu entdeckte, zusätzliche Funktion: Es aktiviert das Energie verbrauchende Braune Fettgewebe, was Sättigung auslöst. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team ist dieser wichtige Schritt gelungen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

THEMEN-SPEZIAL: Kampf gegen multiresistente Bakterien

Die hochwirksame Waffe Antibiotikum hat für Jahrzehnte erfolgreich bakterielle Infektionen bekämpft, doch jetzt verliert sie ihre Kraft. Immer mehr Bakterien werden gegen diese Medikamente resistent und damit zu einem der größten Gesundheitsprobleme der Zukunft. Neue Behandlungsmethoden müssen dringend entwickelt werden. In diesem Themenpaket finden Sie drei aktuelle Pressemeldungen der Technischen Universität München (TUM) über das Thema „Kampf gegen multiresistente Bakterien“. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Wie Algen und Kohlefasern die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre nachhaltig senken könnten

Zusammen mit Forscherkollegen haben Chemiker der Technischen Universität München (TUM) einen Prozess entwickelt, der nach ersten Berechnungen eine wirtschaftliche Entfernung des Treibhausgases Kohlendioxid aus der Atmosphäre ermöglichen könnte. Der aktuellste Weltklimareport (IPCC Special Report on Global Warming of 1.5 °C) hält das Verfahren für global relevant. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Doppelt hält besser – Neue Wirkstoffkombination geht Fettpolstern an den Kragen

Eine neue Kombinationstherapie gegen Übergewicht und Diabetes zügelt den Appetit und erhöht gleichzeitig den Energieverbrauch. Das berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM), Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, im Fachmagazin ‚Nature Communications‘. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

TU Berlin: Berlin Science Week – von der Queen’s Lecture bis zur Digital Future

Programm der Technischen Universität Berlin im Rahmen der Berlin Science Week 2018 (1. bis 10. November 2018) (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Neuer Wirkstoff gegen Anthrax

Ein Team um Professor Arne Skerra hat an der Technischen Universität München (TUM) eine neuartige Strategie entwickelt, um den Anthrax-Bazillus daran zu hindern, das für ihn lebensnotwendige Eisen aufzunehmen, indem sein spezieller Eisen-Komplexbildner neutralisiert wird. Da sich der Milzbrand-Erreger erst durch den Zugang zum Element Eisen im Körper verbreitet, sollte dies eine effektive Behandlung der lebensbedrohlichen Infektion ermöglichen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Test zeigt Erfolgsaussichten von Heuschnupfen-Therapien

Eine spezifische Immuntherapie kann den Alltag für Allergiker deutlich angenehmer machen und langfristig vor Asthma schützen. Was dabei genau geschieht, ist jedoch unklar. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München hat die Prozesse im Körper während einer dreijährigen spezifischen Immuntherapie untersucht. Die Forscherinnen und Forscher fanden dabei Hinweise darauf, warum die Allergieimpfung so viel Zeit benötigt und wie sich die Erfolgsaussichten schon früh bestimmen lassen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Bio-Angeln für Seltene Erden: Wie Eiweiß-Bruchstücke Elektronik-Schrott recyceln

Ohne wichtige Schlüssel-Elemente, wie Kupfer oder die Metalle der Seltenen Erden, funktioniert weder die moderne Elektronik noch fließt elektrischer Strom. Ausgediente Energiesparlampen, Handys, Computer und Schrotte könnten eine wichtige Quelle für diese Rohstoffe sein, allerdings lassen sich die wertvollen Hightech-Metalle von dort nur schwer zurückgewinnen. Es sei denn, man angelt mit kleinen Eiweiß-Bruchstücken danach, die Forscher vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg gerade in der Zeitschrift „Research in Microbiology“ vorstellen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Mikrobiota im Darm befeuert Tumorwachstum

Auf ein unerwartetes Ergebnis ist das Team von Professor Dirk Haller an der Technischen Universität München (TUM) bei der Untersuchung von auslösenden Faktoren des Dickdarmkrebses gestoßen: Zellstress treibt in Kombination mit einer veränderten Mikrobiota im Dickdarm das Tumorwachstum an. Zuvor herrschte die Annahme, dass diese Kombination lediglich zu entzündlichen Darmerkrankungen beiträgt. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Leuchtturm-Projekt 2018: Innovative Backofentechnik für energieeffizientes und zeitsparendes Backen

Ein herausragendes Projekt der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), das von 2014 bis 2017 über den Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) koordiniert wurde, ist das Leuchtturm-Projekt 2018: Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Erlangen-Nürnberg und der Technischen Universität München hat gemeinsam eine Backofentechnik entwickelt, in der Volumetrische keramische Brenner (VKB) eingesetzt werden, die ein besonders energieefffizientes und zeitsparendes Backen ermöglichen.
Im Rahmen seiner Filmreihe „Leuchtturm-Projekte“ hat der FEI dazu nun einen Film veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Herzrasen in Dortmund – Physik zum Erleben und Anfassen

Highlights der Physik in Dortmund eröffnet / Karliczek: „Der Funke der Begeisterung für Naturwissenschaften soll früh überspringen“

Gemeinsame
PRESSEMITTEILUNG
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Technischen Universität Dortmund (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Was uns ins Auge fällt

Der unbewusste Blick wird von einem automatischen Auswahlprozess gelenkt, für den ein neuronales Netzwerk im Gehirn verantwortlich ist. Eine Studie eines internationalen Teams unter Mitarbeit der Technischen Universität München (TUM) belegt dies nun. Für die Entwicklung von Robotern könnte diese Erkenntnis bald wichtig sein. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Essen aktiviert Braunes Fett

Braunes Fett verbraucht Energie, daher könnte es wichtig sein zur Prävention von Übergewicht und Diabetes. In Zusammenarbeit mit einem internationalen Team konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) nachweisen, dass durchs Essen die Thermogenese von Braunem Fett zunimmt, und nicht nur durch Kälte, wie bisher angenommen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Neue Quallenart im Nord-Ostsee-Kanal

Eine neue Quallenart hat sich im Nord-Ostsee-Kanal etabliert. Die Brackwasser-liebende Blackfordia virginica ist seit Sommer 2016 ein neuer Spieler im dortigen Ökosystem. Das ergab die Auswertung von regelmäßigen biologischen Monitoring-Fahrten der vergangenen zehn Jahre, die Forschende des GEOMAR-Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, der Technischen Universität Dänemark und der Universität Kiel jetzt veröffentlich haben. Eine weitere Ausbreitung von Blackfordia virginica in die Ostsee ist demnach wahrscheinlich. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Für Bypass-Patienten: Medikamenten-beschichtete Stents langfristig nicht besser als unbeschichte

Wenn mehrere Herzkranzgefäße gefährlich verengt sind, erhalten die Patienten einen Bypass. Also eine Gefäßumleitung, die das lebenswichtige, sauerstoffreiche Blut um die verengte Stelle herum zum Herzen leitet. Als Bypass-Leitung werden dabei häufig Venen der Patienten verwendet. Aber auch so ein Bypass kann sich wieder verschließen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und des Deutschen Herzzentrums München, Klinik an der Technischen Universität München (TUM), haben herausgefunden, dass bei der Wiedereröffnung eines Venen-Bypasses Medikamenten-beschichtete Stents langfristig nicht besser abschneiden als unbeschichtete Metallstents. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Scharfstoff aus Ingwer mindert üblen Atem

Der im Ingwer enthaltene Scharfstoff 6-Gingerol stimuliert ein Speichelenzym, das übelriechende Substanzen abbaut. Es sorgt damit für frischen Atem und einen besseren Nachgeschmack. Zitronensäure erhöht dagegen den Natriumionen-Gehalt im Speichel, sodass Salziges weniger salzig wirkt. Um mehr über Lebensmittelinhaltsstoffe herauszufinden, untersuchte ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie deren Effekte auf die im Speichel gelösten Moleküle. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)