Der Benziner hat ein Rußproblem

Luft-Meßstation am Neckartor in Stuttgart.

Am Feinstaub sieht man, wo etwas für sauberere Luft getan wird. Warum der Diesel-Partikelfilter ein wichtiger Schritt war und nun die Landwirtschaft gefragt ist, erklärt ein Atmosphärenchemiker. Diskutieren Sie mit.

Quelle: FAZ.NET

93 Prozent der Kinder atmen gefährlich viel Feinstaub

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Bedrückende Zahlen von der Weltgesundheitsorganisation und der Europäischen Umweltagentur: Schlechte Luft ist für Abermillionen Kinder lebensbedrohlich – und zeichnet sie fürs Leben. Eine „globale Gesundheitskrise“, warnt die WHO.

(Mehr in: Medizin & Ernährung – FAZ.NET)

Dieselskandal: Ultrafeinstaub deutlich schädlicher als Stickoxide

Seit bekannt ist, dass Automobilhersteller die Motorsteuerung ihrer Fahrzeuge durch illegale Abschalteinrichtungen manipulierten um Abgasnormen zu umgehen, kocht die Debatte um den Dieselskandal immer wieder hoch. Es gibt Studien, die meinen den Nachweis erbringen zu können, dass europaweit jährlich etwa 5.000 Menschen vorzeitig sterben, weil Dieselautos im realen Straßenverkehr diese Grenzwerte überschreiten. Neuste Erkenntnisse weisen nun allerdings darauf hin, dass vermutlich nicht Stickoxide, sondern ultrafeine Partikel die Ursache für Gesundheitsgefahren sind. Dabei sind diese Feinstäube besser zu beseitigen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Feinstaub macht Bäume anfälliger gegen Trockenheit

Feinstaubablagerungen steigern das Risiko, dass Pflanzen Trockenschäden erleiden – denn der Staub steigert die Verdunstung. Deshalb sind die feinen Ablagerungen vermutlich mehr an Waldschäden beteiligt als bislang angenommen. Belege dafür liefert eine Gewächshausstudie der Universität Bonn, bei der Bäume in annähernd partikelfreier Atmosphäre mit solchen in ungefilterter Luft verglichen wurden. Die Ergebnisse sind nun im Journal „Environmental Research Letters“ erschienen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Begrünte Fassaden in den Städten helfen gegen Feinstaub, Stickoxide und Hitze

Kölner Wissenschaftler zeigen, dass Fassadenbegrünung in Städten messbare Vorteile für Luftqualität, Sauerstoffproduktion und Artenvielfalt mit sich bringt (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Luftverschmutzung – eine unterschätzte Todesursache

Bei Kindern in armen Ländern erhöht Feinstaub die Sterblichkeit deutlich

Rund 4,5 Millionen Menschen starben 2015 vorzeitig an den Krankheitsfolgen von verschmutzter Außenluft. Darunter sind 237.000 Kinder unter fünf Jahren, die an Atemwegsinfektionen starben. Das ergab eine Untersuchung, die das Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie zusammen mit der London School of Hygiene & Tropical Medicine herausgegeben hat. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Weniger Dünger reduziert die Feinstaubbelastung

Die Senkung landwirtschaftlicher Ammoniakemissionen kann die Sterblichkeit durch Luftverschmutzung erheblich reduzieren.

Mainz, 27. Oktober 2017 (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Smartpump: Klein, aber leistungsstark

Feinstaub schädigt Herz und Lunge. Vor einer hohen Belastung könnte in Zukunft ein Smartphone mit eingebautem Gassensor warnen. Damit der Sensor schnell anspricht und genaue Messwerte liefern kann, haben Fraunhofer-Forscher eine leistungsstarke Mikromembranpumpe entwickelt, die die Umgebungsluft zuführt. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Feinstaub weckt schlafende Viren in der Lunge

Nanopartikel aus Verbrennungsmotoren können Viren aktivieren, die in Lungengewebszellen ‚ruhen‘. Das fanden Forscher des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), heraus. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift ‚Particle and Fibre Toxicology‘ nachzulesen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Krank durch Feinstaub: Ein Mist in der Luft

Kann nicht sonderlich gesundheitsfördernd sein: Smog in Peking

Der Verdacht schreckt Mediziner auf: Demenz und Diabetes, Herzkrankheiten sowieso, könnten die Folgen einer übermäßigen Schadstoffbelastung in der Atemluft sein. Und das nicht nur im smogverseuchen China.

(Mehr in: Medizin & Ernährung – FAZ.NET)

Feinstaub aus der Luft ins Gehirn

Ein Mann läuft mit Atemschutzmaske durch Peking

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Feinstaub und Alzheimer? Die Untersuchung von drei Dutzend Toten legt das nahe. Die Schadpartikel kommen vor allem dort vor, wo viele Fahrzeuge unterwegs sind.

(Mehr in: Medizin & Ernährung – FAZ.NET)

Gute Luft ist Herzenssache

In China ist Luftverschmutzung zu einem der größten Krankheitsverursacher geworden.

Feinstaub und Stickstoffoxide in der Luft sind unterschätzt worden. Ihre fatale Wirkung auf das Herzkreislaufsystem kommt nun allmählich zutage.

(Mehr in: Medizin & Ernährung – FAZ.NET)

Aktive Reduzierung der Feinstaubbelastung mit Moosen

Feinstaub hat eine Vielzahl von negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. In Ballungsgebieten ist Straßenverkehr die dominierende Staubquelle. Eine biologische Methode, Feinstaub aktiv zu reduzieren, testet die Universität Stuttgart jetzt mit einer Modellanlage beim Neckartor in Stuttgart: Eine Mooswand reinigt die Luft. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Luftverschmutzung: 430.000 Europäer sterben jährlich an Feinstaub

Viele Europäer leben in einer ungesunden Umgebung: Die Umweltagentur EUA warnt in ihrem aktuellen Bericht vor Lärm und schmutziger Luft – listet aber auch auf, in welchen Bereichen sich die Lage verbessert hat. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

Prognose für 2030: Die schmutzigsten Städte Europas

Paris, Stuttgart, Warschau – sie werden in 15 Jahren zu Europas Städten mit der dicksten Luft gehören. Forscher warnen: Jeder vierte Bürger wird wohl mehr Feinstaub einatmen, als zumutbar ist. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)