Weight loss surgery changes the way our bodies sense food

How bariatric surgery helps people with obesity and diabetes is related to changes in the way the gut senses food and nutrients after the operation, researchers report. They found that following surgery, altered patterns of digestion and absorption lower in the gut trigger production of higher levels of gut hormones, especially glucagon-like peptide 1 (GLP-1), which in turn causes higher insulin production.

Quelle: Sciencedaily

Erbgut beeinflusst Blutglukosereaktion

Viele Menschen mit Diabetes nehmen das Diabetesmedikament Metformin ein, um ihre Blutglukosewerte zu verbessern. Ein Team aus Wissenschaftlern am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) hat herausgefunden, dass Metformin bei Menschen, die neu an Typ-2-Diabetes erkrankt sind und eine bestimmte Variante des GLUT-2-Gens tragen, den Blutglukosespiegel stärker absenken kann als bei Menschen ohne diese Variation.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Helmholtz-Wissenschaftler klären Ursache für Nebenwirkungen bei Kortison-Präparaten

Bei Patienten, die langfristig mit entzündungshemmenden Steroiden behandelt werden, können sich Nebenwirkungen im Stoffwechsel bemerkbar machen. Forscherinnen und Forscher am Helmholtz Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Mitglieder im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), konnten nun einen Mechanismus aufklären, der zu diesem sogenannten Steroid-Diabetes führt. Die Ergebnisse sind in ‚Nature Communications‘ nachzulesen.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Helmholtz scientists identify the causes of cortisone induced side effects

Patients undergoing long-term treatment with steroids may suffer from metabolic side effects. Researchers at the Helmholtz Zentrum München and the Ludwig Maximilians University of Munich (LMU), partners in the German Center for Diabetes Research (DZD), have now pinpointed a mechanism that leads to so-called steroid diabetes. Their findings have been published in ‘Nature Communications’.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DDG fordert Kostenerstattung für Blutzuckermessgeräte

Jährlich entwickeln über 40 000 Schwangere einen Diabetes mellitus. Damit zählt dieser so genannte Gestationsdiabetes (GDM) zu den häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft. Nicht oder ungenügend therapiert drohen Mutter und Kind schwere Gesundheitsschäden. Wesentlich für die Therapie ist die regelmäßige Überprüfung der mütterlichen Blutzuckerwerte. Doch bekommen die Patientinnen Blutzuckermessgeräte noch immer nicht von ihren Kassen erstattet. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Lethal combination: Drug cocktail turns off the juice to cancer cells

A widely used diabetes medication combined with an antihypertensive drug specifically inhibits tumor growth – this was discovered by researchers two years ago. In a follow-up study, scientists report that this drug cocktail induces cancer cell death by switching off their energy supply. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)

Tödliche Kombination: Medikamenten-Cocktail dreht Krebszellen den Saft ab

Zusammen mit einem Blutdrucksenker hemmt ein häufig verwendetes Diabetes-Medikament gezielt das Krebswachstum – dies haben Forschende am Biozentrum der Universität Basel vor zwei Jahren entdeckt. In einer Folgestudie, die kürzlich in «Cell Reports» veröffentlicht wurde, berichten die Wissenschaftler nun, dass dieser Medikamenten-Cocktail die Energieversorgung von Krebszellen kappt und sie dadurch abtötet. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Lethal combination: Drug cocktail turns off the juice to cancer cells

A widely used diabetes medication combined with an antihypertensive drug specifically inhibits tumor growth – this was discovered by researchers from the University of Basel’s Biozentrum two years ago. In a follow-up study, recently published in “Cell Reports”, the scientists report that this drug cocktail induces cancer cell death by switching off their energy supply. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Diabetes Typ 1 – Studien zeigen: Insulinpumpen wirken sich positiv auf Blutzuckerwerte

In Deutschland nutzt mittlerweile über die Hälfte aller jungen Menschen mit Typ-1-Diabetes eine Insulinpumpe. Besonders bei Kindern konnten die Vorteile gegenüber einer Injektionstherapie mit Pen oder Spritze in etlichen Studien und durch Erfahrungen der Patienten und ihren Angehörigen selbst beschrieben werden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) verweist darüber hinaus auf eine aktuelle hochrangige Publikation im JAMA, die den positiven Therapieeffekt unterstreicht. Eine weitere kürzlich veröffentlichte Untersuchung zeigt außerdem, dass auch die Lebensqualität der Betroffenen durch eine Behandlung mit Insulinpumpen steigt – insbesondere bei Kindern. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Diabetes-Medikament hilft bei Herzschwäche

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) konnten erstmals zeigen, dass Empagliflozin, ein Diabetes-Medikament, direkt den menschlichen Herzmuskel beeinflusst und die Herzfunktion verbessert. Die Ergebnisse geben Hoffnung für die Therapie der Herzschwäche mit erhaltener Pumpfunktion. Für diese Erkrankung gibt es derzeit keine Behandlung, die an den Ursachen ansetzt. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Nationale Reduktionsstrategie: DDG fordert 50 Prozent Zuckerreduktion in Softdrinks

Berlin – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert, den Zuckergehalt in herkömmlich gesüßten Softdrinks zu halbieren, ähnlich wie dies in Großbritannien erreicht wurde. „Die deutsche Politik ist in diesem Punkt deutlich zu wenig ambitioniert“, kommentiert DDG-Präsident Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland den jetzt bekannt gewordenen Entwurf des Bundesernährungsministeriums für eine Nationale Reduktionsstrategie. Sollte es zudem nicht bis Ende 2020 zu einer messbaren Reduktion von Zucker, Fetten und Salz in Fertigprodukten kommen, seien gesetzliche Schritte notwendig: „Wir erwarten, dass Frau Klöckner dann entsprechend nachbessert.“ (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Diabetes: In Dresden entsteht bundesweit einzigartiges Zentrum für Forschung, Lehre und Therapie

Mit dem offiziellen ersten Spatenstich hat am Montag (3. Dezember) der Bau des neuen Zentrums für Metabolisch-Immunologische Erkrankungen und Therapietechnologien Sachsen der Medizinischen Fakultät an der Technischen Universität Dresden und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus begonnen. In den kommenden Monaten entsteht an der Ecke Augsburger / Fiedlerstraße ein moderner Forschungsneubau, in dem Experten der Inneren Medizin, Endokrinologie, Immunologie, Chirurgie, Transplantationsmedizin, Zellbiologie und den Materialwissenschaften gemeinsam neue medizinische Ansätze entwickeln. Bund und Land unterstützen den Neubau, für den Investitionen über 35,5 Millionen Euro notwendig sind. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

DDG-Medienpreise 2019: Bessere Kommunikation erhöht Behandlungserfolg bei Diabetes

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) schreibt zum sechsten Mal ihre Medienpreise für herausragende journalistische Beiträge zum Thema Diabetes aus. Die Diabetologie gehört zur „Sprechenden Medizin“ – kommunikative Fähigkeiten sind für die Behandlung von besonderer Bedeutung und ein wichtiger Teil der Patientenorientierung. Was müssen Diabetesexperten mitbringen, um ihre Patienten auch wirklich zu erreichen? Was können Patienten beitragen, damit Kommunikation gelingt? Wie wirken sich Sprachkompetenz und Bildungshintergrund auf Therapie und Behandlungserfolg aus? „Kommunikation und Patientenorientierung“ ist der Fokus der Medienpreise 2019. Einreichungsfrist endet am 31. Juli 2019. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Nächster Schritt für Zellersatztherapie bei Typ-1-Diabetes

Wissenschaftler haben die Signale identifiziert, die die Entwicklung unreifer Bauchspeicheldrüsenzellen bestimmen. Die im Fachmagazin ‚Nature‘ publizierten Ergebnisse können den Weg ebnen, um aus Stammzellen Insulin produzierende Bauchspeicheldrüsenzellen herzustellen – ein wichtiger Ansatz zur Zellersatztherapie bei Typ-1-Diabetes. Geleitet wurde die Studie von Prof. Dr. Henrik Semb, der sich kürzlich dem Helmholtz Zentrum München angeschlossen hat. Im Video erklärt er die Hintergründe der Arbeit: https://vimeo.com/303012751 (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Next step towards replacement therapy in type 1 diabetes

Scientists have discovered the signals that determine the fate of immature cells in the pancreas. The research shows that they are very mobile and that their destiny is strongly influenced by their immediate environment. This breakthrough published in the journal ‘Nature’ will facilitate the manufacturing of pancreatic islet cells from stem cells and might help combating type 1 diabetes. Prof. Dr. Henrik Semb who led the study recently joined Helmholtz Zentrum München. Follow the link to see Henrik Semb explaining the paper in a nutshell: https://vimeo.com/303012751 (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2019: Die digitale Zukunft der Diabetestherapie

Bis zu 500.000 gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Diabetes Typ 2. Wie es aktuell um Vorbeugung, Behandlung und Erforschung der Volkskrankheit steht, legt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) zusammen mit diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe im „Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2019“ dar. Dabei listet der Bericht nicht nur Zahlen etwa zu Folgekosten auf, sondern er weist auch Wege aus der Diskriminierung bei Bewerbung, Fahrerlaubnis oder dem Abschluss von Versicherungen. Einige Kapitel widmen sich neuen Therapiemöglichkeiten durch digitale Technologien. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Leichter durch den Diabetes-Alltag – BMBF-gefördertes Forschungsprojekt "GlycoRec" abgeschlossen

Mehr als 6,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes mellitus, Tendenz steigend. Wie man sie im Alltag besser unterstützen kann, hat ein Forschungsverbund unter Koordination der PFH Private Hochschule Göttingen untersucht. Mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelten fünf Projektpartner das interaktive Bio-Life-Logging-System „GlycoRec“, das den Patienten mit individuellen Handlungsempfehlungen hilft. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Weltdiabetestag 2018: Wissenswertes aus der Diabetesforschung

In Deutschland sterben mehr Menschen an Diabetes und seinen Folgen als erwartet. Schlanksein bedeutet nicht automatisch Schutz vor Diabetes. Mit einem einfachen Test kann man sein Diabetes-Risiko bestimmen. Diese und weitere wichtige Informationen aus der Diabetesforschung hat das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) anlässlich des diesjährigen Weltdiabetestages zusammengestellt. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Eating Breakfast Regularly Reduces the Risk of Type 2 Diabetes

Eat or skip breakfast? Does eating breakfast regularly have an effect on the risk of diabetes? – Research has not yet provided clear answers to these questions. Around 20 percent of the German population skips breakfast in the morning. In the age group of 18-29 years the rate is even higher – around 50 percent. A scientific evaluation at the German Diabetes Center (DDZ) has now shown that adult men and women who skip breakfast have a 33 percent higher risk of developing type 2 diabetes. These findings were published in the current issue of Journal of Nutrition. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Regelmäßiges Frühstücken verringert das Risiko für Typ-2-Diabetes

Frühstücken oder nicht? Hat das regelmäßige Frühstücken einen Einfluss auf das Risiko für Diabetes? – Diese Fragen sind in der Forschung bislang nicht klar beantwortet. Rund 20% der deutschen Bevölkerung verzichtet morgens auf ihr Frühstück. In der Altersgruppe von 18-29 Jahren sind es sogar um die 50% der Menschen. Eine wissenschaftliche Auswertung am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) zeigt nun, dass Männer und Frauen, die im Erwachsenenalter auf das Frühstück verzichten, ein 33 % höheres Risiko aufweisen, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Nutrition veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Regelmäßige körperliche Aktivität senkt Erkrankungs- und Sterblichkeitsrisiko

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, pro Woche mindestens 2,5 Stunden an mäßig anstrengender Ausdaueraktivität sowie an mindestens zwei Tagen in der Woche muskelkräftigende Aktivitäten auszuführen. Laut Daten des Robert Koch-Instituts erreicht nur etwa ein Fünftel der Frauen (20,5 Prozent) und ein Viertel der Männer (24,7 Prozent) in Deutschland beide Empfehlungen. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung bewegt sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche (1). Doch regelmäßige Bewegung schützt nicht nur vor Übergewicht und der Entstehung eines Typ-2-Diabetes, sondern senkt auch die Sterblichkeit und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Two-pronged approach – Novel combined therapy tackles excess fatty tissue

A new combined therapy for obesity and diabetes has been shown to suppress the appetite and at the same time increase energy expenditure. Scientists from the Helmholtz Zentrum München and the Technical University of Munich (TUM), partner institutions of the German Center for Diabetes Research (DZD), have reported their findings in ‘Nature Communications’. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Doppelt hält besser – Neue Wirkstoffkombination geht Fettpolstern an den Kragen

Eine neue Kombinationstherapie gegen Übergewicht und Diabetes zügelt den Appetit und erhöht gleichzeitig den Energieverbrauch. Das berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM), Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, im Fachmagazin ‚Nature Communications‘. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Hepatitis: Ist Ihre Leber gesund? – Leberentzündungen bleiben häufig unbemerkt

Lebererkrankungen zählen weltweit zu den größten Gesundheitsproblemen – und zu den häufigsten Todesursachen. Die Ursachen für Lebererkrankungen sind vielfältig: Häufigste Ursache für eine Hepatitis (Leberentzündung) ist die Fettleber durch Übergewicht, Diabetes mellitus oder Alkohol, gefolgt von Virusinfektionen. Daher steht der diesjährige Lebertag unter dem Motto: „Ist Ihre Leber gesund?“. Um mehr Aufmerksamkeit für die Gesundheit der Leber zu schaffen, thematisieren die Ausrichter des 19. Deutschen Lebertages – Gastro-Liga e. V., Deutsche Leberstiftung und Deutsche Leberhilfe e. V. – bereits im Vorfeld des bundesweiten Aktionstages am 20. November 2018 das Thema Hepatitis. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Nationale Diabetes-Strategie der Bundesregierung kommt nicht in Gang / Reduktionsmaßnahmen allein

Berlin – Morgen findet der 2. Deutsche Zuckerreduktionsgipfel in Berlin statt. Unter Mitwirkung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wollen Fachleute eine gesamtgesellschaftliche Strategie finden, um den Zucker-, aber auch Salz- und Fettkonsum der Bevölkerung zu reduzieren. Auch die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) beteiligt sich an der Expertenrunde. Sie weist zugleich jedoch darauf hin, dass nicht nur Ernährungsprävention wichtig ist, um Diabetes Typ 2 und Adipositas zu bekämpfen. Die im Koalitionsvertrag angekündigte Nationale Diabetes-Strategie lässt bis heute mit konkreten Maßnahmen auf sich warten. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)