Gesund leben schützt bei Down-Syndrom vor Demenz

Eine Sportgruppe für Menschen mit Behinderungen trainiert zusammen in Mission, Amerika (Archivbild).

Menschen mit Down-Syndrom erkranken schneller an Alzheimer. Eine Studie zeigt, wie dieser fatalen Verbindung entgegen getreten werden kann.

Quelle: FAZ.NET

Studie zeigt: Weniger Neuerkrankungen an Demenz in westlichen Industrieländern

Demenzerkrankungen gehören zu den folgenschwersten Erkrankungen im Alter. Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig belegen einen Trend zu sinkenden Neuerkrankungsraten bei Demenz in westlichen Industrieländern. Das heißt, dass Menschen, die heute 85 Jahre alt sind, seltener an Demenz erkranken, als diejenigen, die eine Generation früher ihr 85. Lebensjahr erreichten. Veränderungen in den Neuerkrankungsraten an Demenz belegen vor allem: Das Risiko, an Demenz zu erkranken, ist beeinflussbar. Das ist eine gute Nachricht, denn somit scheint Prävention möglich. Die Leipziger Forscher haben ihre Arbeit im Fachjournal „Clinical Epidemiology“ veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Forschungsschwerpunkt Demenz: Drei Arbeiten mit Gradmann-Förderpreis ausgezeichnet

Prämiert wurden Masterarbeiten und Studienprojekte zu den Themen Wohnraumanpassungen, Demenz bei russisch-jüdischen Migranten und jungerkrankte Menschen mit Demenz (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Möglicher Botenstoff zur Früherkennung von Demenzkrankheiten gefunden

Forschende der Universität Basel haben einen Stoff entdeckt, der als Biomarker die Früherkennung neurodegenerativer Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson unterstützen könnte. Dieser Botenstoff ist auch bei Stressreaktionen nach Störungen in den Mitochondrien, den «Zell-Kraftwerken», beteiligt, berichten die Neuropathologen im Fachblatt «Cell Reports». (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Personenzentrierung

Personenzentrierung: Bausteine für einen
heilsamen Umgang bei Menschen mit Demenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Auch im akademischen Jahr 2017/18 bietet die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) wieder für die interessierte Öffentlichkeit eine Ringvorlesung an – dieses Mal zum Thema „Heil und Heilung“. (Mehr in: Veranstaltungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Alzheimerforschung: Toxische Proteinklümpchen können eigenen Abbau verhindern

Düsseldorf, 27. Juni 2018 – Viele neurodegenerative Erkrankungen wie auch die Alzheimer-Demenz werden durch die Verklumpung von bestimmten Eiweißmolekülen (Proteinen) ausgelöst. Forscherinnen und Forscher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) haben nun zusammen mit Kollegen aus den USA festgestellt, dass sich die besonders giftigen kleinen Aggregate, die sogenannten Oligomere, gegen ihren eigenen Abbau schützen und somit länger toxisch wirken können. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Chemical Science. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Fußball: Sind Kopfbälle der Auslöser für Demenzen?

Länderspiel zwischen Ägypten und Uruguay: Sind die Profis hier der Gefahr von Langzeitschäden ausgesetzt?

Körpereinsatz gehört zum Sport, erst recht zum Fußball. Der Kopf spielt hier oft eine herausragende Rolle – und ist ungeschützt in Duellen und bei Kopfbällen. Ist das auf lange Sicht gesundheitsgefährdend?

(Mehr in: Medizin & Ernährung – FAZ.NET)

Tag des Schlaganfalls: Schlaganfallrisiko bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent erhöht

Frauen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Studien aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum zeigen, dass das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent höher ist als bei Frauen ohne Diabetes. Langfristig kann der Diabetes vor allem bei nicht adäquater Stoffwechseleinstellung viele Organe schädigen. Nicht nur Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschwäche, Nervenschäden und auch eine Fettlebererkrankung, Depressionen und sogar Demenz können die Folgen sein. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Bewegung –wirksam gegen Demenz!

Studie der Deutschen Sporthochschule zeigt positiven Zusammenhang zwischen körperlicher und geistiger Fitness bei Personen mit beginnender Demenz (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Training gegen Demenz

Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Denkaufgaben wirken dem geistigen Abbau entgegen: Dies ist das Ergebnis der FINGER-Studie (Finnish Geriatric Intervention Study to Prevent Cognitive Impairment and Disability); ein Schwerpunkt im aktuellen Forschungsnewsletter des Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD). (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Demenzerkrankung: Bildung, geistige Aktivitäten und Sport senken das Risiko

Studien zeigen, dass der typische Gedächtnisverlust im Vergleich zu früher deutlich später und auch seltener auftritt.

Die Zahl der Demenzkranken wird in Zukunft dramatisch steigen, heißt es. Für kommende Jahrgänge sieht das offenbar ganz anders aus. Man beobachtet einen Rückgang der Neuerkrankungsraten.

(Mehr in: Medizin & Ernährung – FAZ.NET)

Jahres-Pressekonferenz der DGKN: Alzheimer-Demenz frühzeitig auf der Spur dank automatisiertem MRT

Berlin – In Deutschland leben fast 1,6 Millionen Demenzkranke; zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Wenn Alzheimer früh diagnostiziert wird, kann eine individualisierte Therapie das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen – und den Zustand der Patienten verbessern. Aktuelle Studien zeigen, dass die Vermessung bestimmter Gehirnregionen mittels Magnet-resonanztomografie (MRT) bei Patienten mit Gedächtnisstörungen eine mögliche Alzheimer-Demenz vorhersagen kann und sich das Verfahren damit zur frühen Diagnostik eignet. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Beste Tagesform mit dem richtigen Licht

Der Workshop »UMSICHT: Zur Sache!« informiert im März über Hintergründe und Chancen des noch neuen Arbeitsfelds der künstlichen Beleuchtung. Der aktuelle technische und medizinische Stand der Dinge wird dargestellt und erörtert, sowie aufgezeigt, was bei der Planung und Installation zu berücksichtigen ist. Außerdem werden Ergebnisse, die im Rahmen einer Untersuchung in einer Wohnstätte für Menschen mit demenziellen Erkrankungen sowie im Bereich der Schichtarbeit erreicht wurden, vorgestellt. (Mehr in: Veranstaltungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Von Hefe für Demenzerkrankungen lernen

Biologie: Veröffentlichung in PNAS

Düsseldorf, 22.02.2018 – Biophysiker der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) untersuchten zusammen mit japanischen Kollegen die Faltung bestimmter Proteine bei Hefepilzen. Sie fanden ähnliche Mechanismen wie bei sogenannten Prionen, also solchen Eiweißen, die fehlgefaltet sind und die neurodegenerative Erkrankungen auslösen. Mit den Prionen in Hefen gewannen die Forscher neue Erkenntnisse über die Entstehung der schädlichen Eiweiße. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Bei Vorhofflimmern: Marcumar und Co. senken Schlaganfall- und Demenzrisiko

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen – rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Diese Patienten haben ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall oder Demenz. Eine frühzeitige Behandlung mit oralen Antikoagulanzien, wozu beispielsweise in Deutschland das Medikament Marcumar (Wirkstoff: Phenprocoumon) und die neueren, sogenannten NOAKs zählen, senkt nicht nur das Schlaganfallrisiko dieser Patienten, sondern kann auch ihre kognitive Leistungsfähigkeit bewahren und sie vor Demenz schützen, betonen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

HHU-Biophysiker Oliver Bannach ist „Düsseldorfer des Jahres 2017“

Auszeichnung für „Innovation und Nachhaltigkeit“

Düsseldorf, 28.11.2017 – Insgesamt fünf Personen und ein Verein wurden gestern von der Rheinischen Post und center.tv als „Düsseldorfer des Jahres 2017“ in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. Dr. Oliver Bannach, der am Institut für Physikalische Biologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und am Forschungszentrum Jülich arbeitet, erhält die Auszeichnung für seine Forschungen zur Alzheimer-Demenz. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Fortschritt für Patienten mit Demenz – Krankenhaus-Aufenthalt verbessert eigene Fähigkeiten

Malteser Deutschland gemeinnützige GmbH
Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Lithium als Wirkstoff: Das Rezept der Wüste

Im bolivianischen „Salar de Uyuni“ findet sich das größte Lithiumvorkommen der Erde. Wie das Leichtmetall seine therapeutische Wirkung entfaltet, weiß man immer noch nicht.

Lithium ist eigentlich giftig. Doch korrekt dosiert hilft es gegen Manie und Depression. Und vielleicht sogar gegen Demenz.

(Mehr in: Medizin & Ernährung – FAZ.NET)

Studienreise in die Niederlande zur Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus

Interessierte können sich ab sofort für die Reise im Februar und März bewerben (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Ausgang: Lymphe

ETH-Wissenschaftler widerlegten ein jahrzehntealtes Dogma: Gehirnflüssigkeit verlässt den Hirnraum nicht via Blutgefässe, sondern via Lymphsystem. Diese Erkenntnis hat eine weitreichende Bedeutung für neue Behandlungsmethoden gegen Demenzerkrankungen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

EU-Projekt MARIO: Menschliche Roboter für Demenzkranke

Können Maschinen menschliche Zuwendung ersetzen? Die Deutschen sind da skeptisch. Doch in Großbritannien, Irland und Italien stoßen Tests mit Pflegeroboter MARIO aus dem gleichnamigen EU-Projekt auf positive Resonanz. Die Software für die Roboter kommt aus Passau. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

„Gehirngesunde“ Ernährung: wie Essen vor Demenz schützen kann

Altersforscher haben Nahrungsinhaltsstoffe identifiziert, die Selbstreinigungsprozesse in den Gehirnzellen ankurbeln und vor neurodegenerativen Erkrankungen wie der Alzheimer- oder der Parkinson-Krankheit schützen könnten. „Bisherige Daten lassen vermuten, dass sogenannte Polyamine, insbesondere das Spermidin, sich positiv auf die Gehirnfunktion und geistige Fähigkeiten auswirken“, berichtet Professor Agnes Flöel von der Neurologischen Universitätsklinik Greifswald. Aktuell untersucht eine Studie an der Charité in Berlin unter der Leitung von Professor Flöel den Einfluss des Wirkstoffs aus Weizenkeimen auf Lernfähigkeit und Gedächtnis. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Studienreise in die Niederlande zur Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus

Interessierte können sich ab sofort für die Reise im Februar und März bewerben (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Fachtagung: Angst und Demenz

Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) veranstaltet am 8. November eine Fachtagung mit dem Thema: Umgang mit Angst in der Pflege (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Neues Verbundprojekt erforscht die neurodegenerative Erkrankung Morbus Alzheimer

Das interdisziplinäre Konsortium HiPSTAR erforscht die Entstehungsmechanismen der Krankheit Morbus Alzheimer. Im Speziellen geht es dabei um den Zusammenhang mit Veränderungen an der Blut-Hirn-Schranke. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung von neuen Medikamenten und Therapien gegen die verbreitete Demenzerkrankung. Koordiniert werden die Forschungsarbeiten von Dr. Marco Metzger am Lehrstuhl für Tissue Engineering und Regenerative Medizin (TERM) am Uniklinikum Würzburg. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 1,7 Millionen Euro. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)