„Eiskalter“ Eingriff gegen Vorhofflimmern: Neuer Kryoballon erstmals weltweit eingesetzt

Herzrasen, innere Unruhe und Schwindel – diese und weitere Symptome können auf Vorhofflimmern hindeuten. Falls eine medikamentöse Therapie nicht ausreicht, kann den Patient*innen eine Kryoablation helfen, also eine gezielte Verödung der Lungenvenen mit Kälte, um den Herzrhythmus störende elektrische Signale zu unterbinden. Weltweit erstmalig haben Kardiologen an der Klinik für Innere Medizin II Anfang Oktober bei diesem Verfahren einen neuartigen Kryoballon eingesetzt. Aufgrund von Änderungen im Aufbau erlaubt er eine verbesserte Kontrolle der Signale aus den Lungenvenen während der Ablation und damit eine Patienten-individualisierte Anpassung der Therapie. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)