Neues Zuhause in der Arktis: Mit dem Klimawandel halten höherwüchsige Pflanzen in der Tundra Einzug

Frankfurt/ Leipzig, den 24.09.2018. Die Arktis ist bislang eine Domäne niedrigwüchsiger Gräser und Zwergsträucher. Um den harten Umweltbedingungen zu widerstehen, kauern sie sich dicht an den Boden und werden oft nur wenige Zentimeter hoch. Zunehmend breiten sich hier jedoch neue, größere Pflanzenarten aus. Daher sind in der arktischen Tundra in den letzten 30 Jahren deutlich höherwüchsige Pflanzengemeinschaften entstanden. Das berichtet eine Gruppe von fast 130 internationalen Biologen unter der Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums heute im Fachmagazin Nature. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)