Lungenspezialisten fordern Austauschverbot für inhalative Medikamente

Asthma und COPD werden meist mit inhalativen Medikamenten behandelt. Der Arzt wählt dazu ein den individuellen Bedürfnissen des Patienten angepasstes Inhaliergerät aus. Aufgrund der Gefahr von Anwendungsfehlern werden die Patienten geschult und die korrekte Inhalationstechnik wird regelmäßig kontrolliert. Je nach Vorgabe der Krankenkasse kann der Inhalator aber in der Apotheke gegen ein wirkstoffgleiches Inhaliergerät ausgetauscht werden, wodurch Patienten gefährdet werden können. Lungenfachärzte und Patientenorganisationen fordern deshalb mit einer Petition beim Bundestag eine Aufnahme von Inhalativa bei Asthma und COPD sowie Adrenalin-Autoinjektoren in die SubstitutionsAusschlussListe. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)