Insektenschutzprogramm: „Mit 5 Millionen Euro jährlich hält man nicht die Biodiversitätskrise auf"

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch ein Eckpunktepapier für ein künftiges Aktionsprogramm zum Schutz der Insekten in Deutschland verabschiedet. Es enthält Ziele, die seit langem u.a. von der Forschung gefordert werden, wie etwa einen höheren Strukturreichtum in der Agrarlandschaft, eine Eingrenzung des Pestizideinsatzes aber auch eine Reduktion der Lichtverschmutzung. Können die Insekten sich also bald über bessere (Über)Lebensbedingungen freuen? Dr. Frank Jauker, Insektenforscher an der Universität Gießen, ist skeptisch, dass die angekündigten Maßnahmen wesentlich über bereits laufende Ansätze hinausgehen. Im NeFo-Interview bewertet er das Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)