Warum es für Pflanzen gut sein kann auf Sex zu verzichten

Sexuelle Fortpflanzung ist die dominante Reproduktionsform im Tier- und Pflanzenreich. Trotzdem gibt es Arten, die sich teilweise oder ausschließlich asexuell vermehren. Überraschenderweise sind diese asexuellen Arten oft weiter verbreitet als ihre nächsten sexuellen Verwandten. Die Ursachen dieses „Geographische Parthenogenese“ genannten Phänomens sind umstritten. Eine Arbeitsgruppe des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien um Stefan Dullinger hat nun dazu in Zusammenarbeit mit Wissenschaftern der Universität Göttingen um Elvira Hörandl und einem internationalen Forschungsteam ein neues Computermodell entwickelt. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)