Software hilft Embryonalentwicklung zu entschlüsseln

Bei jedem neuen Lebewesen wir aus einem winzigen Zellhaufen ein Organismus mit verschiedenen Körperteilen. Vor 60 Jahren proklamierte Alan Turing, dass dies durch die Ausbreitung zweier unterschiedlicher Signalmoleküle zwischen den Zellen gesteuert wird. Wissenschaftler vom Friedrich-Miescher-Laboratorium der Max-Planck-Gesellschaft haben jetzt eine Software entwickelt, die mittels eines mathematischen Algorithmus solche Systeme mit mehr als zwei Molekülen analysieren kann. Mit der Software haben die Forscher Musterbildungsprozesse während der Embryonalentwicklung untersucht und können nun neue Systeme für den Einsatz in der Biotechnologie und regenerativen Medizin aufzeigen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)